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| Rückblick: Dezember 2011 |
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01.01.2012 - 18:25 |
| Author: |
G37 Mahrla |
| Links: |
n/a |
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First things first: G37 wünscht allen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr! Bleibt zudem gesund, so dass sich eure Ziele und Wünsche für das neue Jahr 2012 erfüllen mögen!
Bevor wir nun zum Rückblick kommen, noch eine interessante Kleinigkeit: G37 feierte am 25. Dezember seinen 6. Geburtstag. Ein echt hohes Alter für einen Nintendo-Clan, welches wir da erreicht haben.
Traurigerweise verabschiedete sich am selbigen Tag ein anderer langlebiger Clan. ULan Lite Orga JK-Master verkündete an diesem Tag nämlich die offizielle Schließung von NDK, einem Clan, mit dem wir viele spannende CWs in MKW, SSBB und vor allem in BMB verbinden.
Member News
Name: GiO Alter: 18 Herkunft: Stuttgart
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Name: Darkzone Alter: 16 Herkunft: Germany
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Name: Terpentin Alter: 14 Herkunft: Fürth
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Name: Rene Alter: 17 Herkunft: Hessen
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Kam letzten Monat nicht Mario Kart 7 raus? Doch, aber trotzdem findet sich hier kein reiner neuer MK7 Spieler ein. Lediglich Rene, der aber vermutlich eher als MKW Spieler bekannt ist, schaffte es in die Trialphase und spielt auch den neuesten Ableger der Kartreihe. Mit den anderen drei Neulingen hat Rene gemeinsam, dass er sich auf für CoD:MW3 beworben hat. GiO (aka TroopeR), Darkzone und Terpentin sind aber eher CoD only Spieler und haben uns bereits überzeugt. Somit heißen wir alle vier herzlich bei uns willkommen!
Squad News
Mit den neuen Membern im Modern Warfare 3-Squad können wir nun endlich voll durchstarten. Wir hoffen also auf viele CW Anfragen im Januar!
Mario Kart 7 Squadleader G37 SM4e hingegen hatte bereits viele Waranfragen, das Team muss aber noch stark an sich arbeiten, denn bisher hagelte es fast nur Niederlagen. So entschied er sich auch uns in der Anfang Januar startetenden Prime League - dem Pendant der WCL für MK7 - nur in der untersten Division einzustufen.
Unser MKW-Squad läuft weiterhin auf Sparflamme, d.h. wir fahren schon noch regelmäßig CWs, allerdings fast nur noch 3on3s-4on4s. Vielleicht sieht das jetzt im neuen Jahr, nach der zweiwöchigen WCL-Pause, aber wieder etwas anders aus^^
Event News
Welche Events erwarten uns 2012?
Nun, N-Warp VIII und NCON 11 sind auf jeden Fall geplant, sollen aber terminlich getauscht werden, wie wir schon in der letzten News berichteten. Laut Aussagen der Orgas steht für die N-Warp VIII auch schon ein Termin fest, nämlich der 13.-15. April 2012. NCON 11 erwarten wir dann wieder im Herbst, also im September oder Oktober.
Nach der ULan Lite Ersatzlan im Sommer und der ausgefallenen Winter-ULan steht Orga Sunblade natürlich unter Druck. Wird es also jemals wieder eine ULan geben? Wir hoffen ja, denn inoffiziell verkündete er bereits, dass er für diesen Sommer wieder eine große United LAN plant. Bitte enttäusch uns nicht wieder, Sunblade!
Auf das erste größere Event im Jahr 2012 dürfen wir uns schon im Februar freuen. Kein geringerer als LAN-Legende Zelda1983 will die LAN-Saison 2012 mit dem Mario Kart Meeting, kurz MKM, eröffnen. Highlight wird dort das erste lokale MK7 Turnier sein, gekoppelt mit einem MKDD Turnier im LAN-Modus. Das Ganze findet am 18. Februar in der LAN-Halle in Witten statt.
Im Sommer gibt es natürlich auch wieder die GamesCom in Köln, welche vom 16.-19. August 2012 ihre Pforten öffnen wird.
Die Pokemon VGC findet dieses Jahr schon recht früh statt, nämlich am 10. März 2012.
Außerdem rechnen wir wieder mit einem Family & Friends Cup, der vermutlich kurz vor DTM-Saisonstart angekündigt wird. |
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[3] comments latest by ferragamo outlet online - 18.01.2012 - 04:06
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| Lappland Abenteuerreise - Review |
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Weiße Weihnachten!? Hier in Deutschland seit vielen Jahren nur noch eine Wunschvorstellung. Stattdessen weht uns der kalte Wind um die Ohren und der Regen tropft vom grauen Himmel herunter. Die Gewinner des Nintendo Friends Cup 2011 - Stefan Mahrla und Daniel Böttcher, sowie deren Freunde Mark Schmidt und Sophie Steiner - konnten dieses triste Wetter aber für ein paar Tage vergessen, denn als Hauptgewinn des Friends Cup 2011 winkte ihnen eine viertägige Abenteuerreise ins winterliche Lappland.
Lappland Abenteuerreise (15.-18. Dezember 2011)
Reisebericht von Stefan Mahrla
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Drei der vier Teilnehmer, nämlich alle außer mir, hatten ihren ersten Flug vor sich, daher trafen wir uns alle in Hamburg um von dort aus die Reise gemeinsam anzutreten. Check-In, Sicherheitscheck und der letztendliche Bustransfer zum Flugzeug liefen reibungslos ab; einzig Daniel sorgte zwischenzeitlich für etwas Unruhe, da er sein Board-Ticket vermöhlt hatte.
Im Flugzeug wurden wir von den Stewardessen begrüßt und nahmen dann unsere reservierten Plätze ein. Während das Flugzeug dann auf die Startbahn rollte, erklärten uns die Stewardessen noch die Sicherheitsanweisungen. Wenige Sekunden später ging es dann los. Das Flugzeug beschleunigte mit einem wahnsinnigen Tempo und hob dann ab. Besonders für die Erstflieger war das zuerst etwas ungewohnt, da sie plötzlich starken Druck auf den Ohren verspürten, aber als dieser dank ein paar kleiner Tipps weg war, wurden wir mit einer tollen Aussicht auf die Stadt Hamburg belohnt. Mit zunehmender Höhe flogen wir dann durch die Wolkendecke hindurch und konnten direkt auf die Wolkenschicht unter uns gucken. Im Zusammenspiel mit der Sonne ein herlicher Anblick.
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Als wir dann eine gewisse Höhe erreicht hatten, konnten wir unsere Sicherheitsgurte aufmachen und auch elektronische Geräte wieder benutzen. In unserem Fall hieß das, dass wir unseren 3DS aus der Tasche holten und das neue Mario Kart 7 gemeinsam spielten. Somit verging die Zeit dann auch sinnesgemäß "wie im Flug".
Nach der Landung in der finnischen Hauptstadt Helsinki mussten wir uns direkt auf die Suche nach dem Schalter für den Weiterflug nach Kittilä machen. Da alles zweisprachig, d.h. auf finnisch und englisch, ausgeschildert war, fanden wir uns auf dem riesigen Flughafen aber ganz gut zurecht. Diesen zweiten Flug bestritten wir dann sogar mit noch einer größeren Maschine und hier konnten wir im Flugzeug an kleinen Bildschirmen sogar den Start und die Landung aus Sicht des Piloten mitverfolgen.
Kittilä erreichten wir dann gegen 17 Uhr deutscher Zeit, da Finnland aber eine Stunde vorraus ist, war es hier schon 18 Uhr. Während ich gerade meine Uhr umstellte, flog auch schon der erste Schneeball in mein Gesicht: wir waren also endlich angekommen im verschneiten Lappland!
Wir holten dann schnell unser Gepäck ab und begaben uns zum Ausgang des Flughafens. Dort wartete dann auch schon ein Mitarbeiter des Hotels, den wir am Zettel mit dem Nintendo-Schriftzug erkannten. Er begrüßte uns zwar auf finnisch, war der deutschen Sprache aber mächtig, was die Kommunikation unsererseits sehr erleichterte. Er packte dann unsere Koffer in sein Auto, überreichte uns ein paar kleine Snacks und erklärte uns während der etwa einstündigen Fahrt zum Hotel den groben Ablaufplan.
Nach Ankunft im Harriniva-Hotel hatten wir nur kurz Zeit unsere Taschen in unseren Zimmern abzulegen, da wir direkt danach mit dem ersten Programmpunkt loslegen wollten. Unser "Guide" (Reiseführer), der uns auch vom Flughafen abgeholt hatte, erwartete uns dann nämlich schon im Ausrüstungslager des Hotels. Hier bekamen wir dann unsere Klamotten und die Ausrüstung für die nächsten Tage zugewiesen. Dazu gehörten dicke Stiefel, Socken, Handschuhe, eine Thermo-Hose, eine Sicherheitsjacke, eine Wintermütze, eine Sturmhaube und ein Sicherheitshelm, sowie ein beschrifteter Seesack, in dem wir die Sachen verstauen konnten.
Wir probierten die Sachen sofort an und tauschten gegebenfalls zu große oder zu kleine Sachen aus. Die Ausrüstung behielten wir dann auch an, da jetzt die Einweisung und Probefahrt für die morgige Schneemobil-Tour stattfand. Unser Guide zeigte uns kurz, wie man die Schneemobile startet, wie und wo man bremst und Gas gibt und welche Sicherheitsmaßnahmen wir befolgen müssen (Abstand einhalten, nicht zu stark beschleunigen, etc.). Kompliziert war es jedenfalls nicht, da es keine Kupplung oder Ähnliches gab, also setzten wir uns einfach zu zweit auf die Schneemobile - der Fahrer vorne, der Beifahrer dahinter. Beim ersten Losfahren zeigte sich dann sofort, dass man wirklich nur sanft Gas geben durfte, weil die Schneemobile sonst mit einem Affenzahn beschleunigten... schließlich wollten wir dem Vordermann ja nicht schon während der ersten Probefahrt hinten drauffahren. Der Guide fuhr dann vorne weg und wir folgten mit unseren zwei Schneemobilen im Abstand von je 20-30 Metern. Nach einigen Minuten hatten sich die Fahrer halbwegs an das Fahrzeug gewöhnt, trotzdem kam es dann zu einer brisanten Situation. Wir kamen zu einem kleinen Hügel, der nach links abschüssig war. Obwohl ich nach rechts lenkte und bremste, rutschte ich nach links von der Fahrspur ab, konnte aber gerade noch vor einem Mast zum Stehen kommen. Der hinter mir fahrende Mark sah dies und wollte weiter rechts vorbei fahren, allerdings war dort unter der Schneedecke ein kleiner Graben, so dass sich sein Schneemobil seitwärts überschlug und Sophie und er im Schnee landeten.
Glücklicherweise passierte uns allen nichts, und so hatten wir schon mal ein kleines erzählenswertes Highlight von der Reise. Der Rest der nächtlichen Probefahrt verlief dann ohne weitere Vorkommnisse.
Als wir wieder zurück beim Hotel waren, hatten wir ziemlich Hunger bekommen. Unser Guide gab der Küche dann bescheid, dass wir kurz unsere Ausrüstung ablegen wollen und dann zum Essen kommen. Gesagt, getan.
Für uns war im Essbereich des Hotels ein Tisch auf den Namen "Group Nintendo" reserviert. Das wussten wir allerdings nicht, daher irrten wir erst etwas ahnungslos umher, bis wir das Schild entdeckten. Als wir dann saßen, brachte uns ein Kellner eine Platte mit lappländischen Spezialitäten wie Rentierwurst und Fisch. Dazu reichte er uns noch verschiedene Sorten Brot. Da ich keinen Fisch esse, probierte ich nur die Rentierwurst und eine Art Leberwurst, die auch beide schmeckten. Lediglich mit dem Geschmack des Brotes konnte ich mich aber nicht so sehr anfreunden.
Nachdem wir alles durchprobiert hatten, folgte der Hauptgang. Es gab Truthahn mit Kartoffelgratin und Rotkohl als Beilage. Das Truthahnfleisch war sehr zart und schmeckte uns allen an diesem Abend am Besten. Getrunken wird in Lappland zu fast jeder Mahlzeit sogenanntes Eiswasser, was im Grunde normales, etwas gekühltes Wasser ist. Daher musste man für Extrawünsche wie Cola, Bier und co. auch extra zahlen, was uns etwas missfiel, da uns das Hotel nicht darauf hingewiesen hatte.
Nach dem Essen erkundeten wir dann kurz das Hotel. Neben der Küche und dem Essbereich gab es eine kleine Bar mit Billiardtisch. Hier gelangte man auch nach draußen, etwa in der Zeit der Nachtruhe, wenn der Haupteingang geschlossen war. Wenn man vom Essbereich an der Bar vorbeiging, kam man zum Haupteingang und zur Rezeption. Hier gab es zudem einen kleinen Aufenthaltsbereich, einen kleinen Souveniershop und zwei PCs mit Internetzugang. Hinter der nächsten Tür gelangte man dann in einen langen Korridor mit vielen Türen, von dem aus weitere lange Korridore (mit vielen Türen) nach links und rechts abzweigten. Alles war komplett in Holz gehalten und jeder Korridor glich dem anderen. So hatten wir anfangs echt Probleme uns dort zurecht zu finden, zumal sich unsere Zimmer komplett am Ende befanden. Nachdem wir den Weg aber 2-3 Mal abgelaufen waren, kannten wir die Stellen, an denen wir abbiegen mussten.
Auf dem Weg zu unseren Zimmern mussten wir auch an einem großen Meeting Room vorbei. Als wir hier vorbeigingen, stürmte eine ganze Truppe von kleinen Kindern an uns vorbei, dicht gefolgt von einem (verkleideten) Weihnachtsmann, die alle französische Weihnachtslieder sangen. Scheinbar veranstaltete diese Reisegruppe hier grade ihre Weihnachtsfeier, denn die Kinder hatten ihre Wunschzettel im Meeting Room aufgehängt und bekamen dann kleine Geschenke von "Père Noël", dem französischen Weihnachtsmann.
Nachdem wir dem Spektakel einige Minuten zugeschaut hatten, wurde es aber endlich Zeit, dass wir unsere Zimmer einrichteten. Daniel und ich hatten Zimmer 214, Mark und Sophie das schräg gegenüberliegende Zimmer 215. Von der Tür aus gesehen befanden sich im hinteren Teil des Zimmers drei Betten (ein Doppelbett und ein einzelnes Bett) und dazwischen ein Tisch mit zwei Bänken. Rechts neben der Tür stand ein großer Schrank, auf der linken Seite befand sich ein kleines Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Alles war - wie schon der Rest des Hotels - komplett in Holz gehalten. TV, Radio, CD-Player oder ähnliches gab es auf den Zimmern nicht. Für diese Dinge hätte man dann den Meeting Room nutzen müssen. Nebenan in Zimmer 216 befand sich ein WLAN Access Point, und da Mark seinen Laptop mit hatte, waren wir beispielsweise in der Lage kurz per Skype Videochat nach Deutschland zu telefonieren. Und ansonsten hatten wir eh genug zu tun, so dass wir auf die sonstigen Luxusgüter ruhig verzichten konnten.
Wir drei Jungs erkundeten später noch etwas das Hotelgelände, Sophie hingegen ging früh ins Bett, da sie vom Tag geschafft war.
Freitag, 16. Dezember 2011
Trotz einstündiger Zeitumstellung, so dass wir gefühlt um 7 Uhr aufstehen mussten, kamen wir doch ganz gut aus den Federn. Nach einer kurzen Dusche schlüpften wir in unsere Klamotten und gingen zum Frühstück. Im Gegensatz zum Abendessen konnten wir nun vom Buffet essen und uns somit die Sachen rauspicken, die wir auch wirklich mochten. Es gab Käse, Wurst, Schinken, Cornflakes, Ei, Toast, (kleine) Brötchen, usw., also ähnliches Essen wie auch in Deutschland. Und man konnte sich andere Getränke als Eiswasser aussuchen, etwa Apfel- oder Orangensaft, Kaffee oder Tee.
Um 10 Uhr trafen wir uns dann draußen vor dem Eingang mit unserem Guide. Nach einem kleinen Smalltalk folgten wir ihm dann zu den Schneemobilen. Bei der heutigen Tagestour hatten wir etwa 70 km vor uns, daher ging es dann auch direkt los. Da wir ja schon etwas Erfahrung vom Vortag hatten, lief diesmal auch alles problemlos ab. So heizten wir mit durchschnittlich 30-40 km/h durch die winterliche Landschaft, manchmal mit nur ganz wenig Abstand zu den Bäumen, so das man sein Gefährt wirklich im Griff haben musste. Dazu kamen huckelige Pisten, bei denen man kräftig durchgeschüttelt wurde, Berg- und Talfahrten sowie Rutscheinlagen auf zugefrorenen Seen. Bis auf 70-80 km/h konnte man die Maschinen auf etwas längeren Geraden relativ problemlos beschleunigen, aber als wir einmal geradeaus über einen verschneiten See fuhren, wollten wir die Schneemobile mal an ihr Maximum treiben. Mark kam immerhin auf 102 km/h, musste dann aber vom Gas gehen um den Sicherheitsabstand zum Guide noch zu gewähren. Ich bremste vor dem See etwas stärker ab um den Sicherheitsabstand zu Mark etwas zu vergrößern und konnte demnach noch etwas mehr Gas geben. Mit beachtlichen 108 km/h sausten wir dann über den See. Viel mehr war aus der Maschine auch nicht rauszuholen. Auf einer weiteren Seeüberquerung brachte ich unser Schneemobil noch mal an seine Grenzen, als ich mit 80 km/h um eine Kurve fuhr und wir quasi seitlich auf "zwei Reifen" standen und fast umkippten. Besonders meinem Beifahrer Daniel war dieses Manöver dann doch etwas zu riskant, so dass ich es danach wieder etwas ruhiger anging.
Als wir dann ein ganzes Stück gefahren waren und uns irgendwo in der Einöde befanden, durften auch Daniel und Sophie mal ans Steuer der Schneemobile, da sie im näheren Bereich der Hotelanlage - wo man die Verkehrsregeln bei Straßenfahrten und -überquerungen beachten musste - aufgrund eines fehlenden Führerscheines nicht fahren durften. Sophie fuhr relativ langsam und vorsichtig, Daniel hingegen gab auf unserem Schneemobil ständig kräftig Gas und bremste dann wieder stark ab, da er kein richtiges Gefühl für gleichmäßiges Gas geben hatte. Als wir dann zu einer linksabschüssigen Linkskurve kamen, lenkte Daniel stark ein... zu stark... und rutschte trotz Bremsmanöver hinunter gegen einen Baum. Da sich das Schneemobil im Baum verhing, konnten wir relativ sorglos absteigen, allerdings bekamen wir die Maschine nicht ohne Hilfe wieder auf die Strecke. Der Guide, der immer wieder kurz nach hinten schaute um nachzusehen, ob noch beide Teams hinter ihm fuhren, bemerkte in der Zwischenzeit unser Fehlen und kam zurückgefahren. Da uns zum Glück nichts passiert war, konnte er sich dann sofort an die Bergung machen. Zuerst schlug er mit seiner Axt ein paar Äste ab um das Schneemobil grob vom Baum frei zu kriegen. Dann mussten wir mit vereinten Kräften versuchen das Gefährt aus dem Schnee zu schieben, was aber nur mit viel Mühe und einigen Verschnaufpausen zu bewerkstelligen war, da die Maschine relativ viel Gewicht hatte. Nach einer halben Stunde stand das Schneemobil dann wieder auf der Fahrpiste und hatte keinerlei Schäden. Somit konnten wir unsere Reise dann auch fortsetzen, allerdings entschied der Guide, dass ab jetzt wieder die zwei erfahrenen Fahrer ans Steuer mussten. Für Sophie und Daniel war nach knapp 10 Minuten Fahrspass wegen dem Unfall also schon wieder Schluss, was aber aus Sicherheitsmaßnahmen natürlich die richtige Entscheidung war.
Etwas verspätet - aus welchem Grund dürfte klar sein - kamen wir dann an unserem Mittagsziel an. Eine ältere Frau setzte bei unserer Ankunft in ihrer Kote, einem finnischen Tipi-Zelt, gerade den Tee auf, während ihr Mann draußen zwei Schlitten aufbaute. Daneben standen zwei Rentiere, so dass uns schnell klar war, was uns nun bevorstand. Wir sollten uns dann jeweils zu zweit in die Schlitten setzen und dann spannte der Mann das Rentier vor dem Schlitten ein. Wir erwarteten nun eine kleine Einweisung, wie wir die Schlitten bzw. Rentiere lenken sollen, aber er drückte uns einfach die Zügel vom Rentier in die Hand und plötzlich rannte dieses los. Etwas verblüfft schauten wir nach hinten, da wir dachten, dass der Mann uns zu Fuß folgt, aber hinter uns war niemand; außer dem zweiten Schlitten. Immer noch vollkommen überrascht wurde uns dann aber endlich klar, dass die Rentiere den 1-2 km langen Parcours kannten und selbstständig um alle Kurven liefen. So konnten wir aber immerhin endlich mal die herliche Winterlandschaft genießen, da man beim Motorschlitten fahren kaum Zeit dafür hatte. Nach wenigen Minuten kamen wir wieder am Start an, wo der Mann die Rentiere stoppte, sie wieder an zwei Bäumen festband und ihnen etwas zu futtern gab.
Und auch für uns war es dann Zeit zum Futtern. Im Zelt war der Tee bereits heiß geworden und die Frau schenkte uns allen eine Tasse Tee ein. Währenddessen bereitete unser Guide unser Mittagessen vor. Er erklärte, dass wir nun beim lappländischen McDonald's essen würden, da es Lappland-Burger gab. Die Burger bestanden aus einer Art Fladenbrot mit Rentierfleisch dazwischen und einer weißen Soße. Dass uns der Burger schmeckte, signalisierten wir dadurch, dass wir alle noch einen zweiten Burger wollten. Fleisch für zwei Portionen hatte der Guide auch mit und wahrscheinlich hätte er uns noch einen dritten Burger gemacht, aber nach dem zweiten Burger waren wir dann mehr als satt. Abschließend gab es noch eine Tasse Tee und ein paar Kekse zum Nachtisch.
Gut gestärkt konnten wir uns anschließend auf den Rückweg machen. Mittlerweile war es draußen auch richtig dunkel geworden, auch wenn es gerade mal gegen 14 Uhr war. In Lappland hat man zu dieser Jahreszeit nämlich nur für wenige Stunden Tageslicht - etwa von 10 bis 14 Uhr. Die Sonne hingegen sieht man gar nicht.
Bei der immer dunkler werdender Umgebung fuhren wir dann also zurück - diesmal sogar ohne weitere Unfälle - und kamen gegen 16:30 Uhr wieder beim Hotel an.
Zur Entspannung nach der langen Fahrt buchten wir uns dann eine Sauna mit Jacuzzi. Jacuzzi bezeichnet dabei eine Art Whirlpool im Freien. Wir wärmten uns also erst kurz in der Sauna auf und gingen dann raus in ein Jacuzzi-Becken. Das Wasser war dort ca. 40 Grad heiß, wir froren also nicht, obwohl wir direkt an der frischen Luft waren und es gerade leicht anfing zu schneien. Im Gegenteil, es war sogar richtig angenehm. Theoretisch hätten wir sogar gerne noch Eislochbaden dazu gebucht, aber der angrenzende Fluss war aufgrund des recht milden Winters nicht zugefroren, so dass dies nicht möglich war. Daniel wollte auf eine kleine Abkühlung aber trotzdem nicht verzichten und warf sich zwischen Jacuzzi und Sauna einfach mal in den kalten Schnee. Mark lief zudem lediglich mit Badehose und T-Shirt bekleidet zurück zum Hotel. Das sahen ein paar herumlaufende Gäste, die direkt ein Foto von diesem "Irren" haben wollten, der bei der Kälte in dieser Montur herumlief. Aber apropos Kälte: das Wetter kam uns teils weniger kalt als in Deutschland vor. Wir hatten im Schnitt -2 bis -5 Grad, aber da die Luft so trocken war und es kaum Wind gab, fühlte es sich eben nicht so kalt an. Laut Aussage unseres Guides war dies zudem einer der mildesten Winter seit 50 Jahren, normalerweise ist es also doch noch etwas kälter zu dieser Jahreszeit (-15 bis -20 Grad).
Abendessen gab es um 20 Uhr. Unseren reservierten "Group Nintendo"-Tisch fanden wir heute auch etwas schneller als am Vortag. Als Hauptspeise gab es Kartoffelgratin mit Rentierfleisch in Rotweinsoße und Blumenkohl als Gemüsebeilage. Das Fleisch war etwas zäh, schmeckte aber wie der Rest sehr gut. Da es keine Vorspeise gab, langten wir dafür beim Nachtisch noch mal kräftig zu. So verputzten wir je 1-2 Stücken vom Mousse-au-Chocolat-Kuchen und eine handvoll Pfannkuchen mit Marmelade.
Am Abend erweiterten wir unsere Erkundungstour der Umgebung und liefen bis nach Schweden. ... Ja, richtig gelesen, wir liefen nach Schweden! Das Hotel befand sich nämlich direkt am Fluss Muonio, welcher Finnland/Lappland von Schweden trennt. Etwa in 1 km Entfernung gab es einen kleinen Grenzübergang, zu dem wir dann hinmarschierten. Obwohl dort ein paar Autos rumstanden, sahen wir keine Beamten, die uns eventuell kontrollieren würden. Also gingen wir einfach über die Grenze bzw. die Brücke und waren dann in Schweden. Leider war auf der schwedischen Seite in unmittelbarer Nähe nur Waldgebiet zu sehen, denn gerne hätten wir etwas mehr von Schweden erlebt bzw. gesehen.
Also wanderten wir zurück zum Hotel und begaben uns dann irgendwann in unsere Bettchen.
Samstag, 17. Dezember 2011
Vielleicht hätten wir nachts nicht mehr so lange Mario Kart 7 spielen sollen, dann wären zum Einen wir etwas weniger müde gewesen und zum Anderen hätte auch die Türnachbarin einen angenehmeren Schlaf gehabt, denn wegen den vielen blauen Panzern, 7er-Items und anderen aufregsamen Vorkommnissen im MK7-Spiel, wurde es bei uns mal wieder etwas (zu) laut, so dass sich eben genannte Nachbarin bei uns mitten in der Nacht beschwerte. Trotzdem mussten wir uns natürlich aus dem Bett quälen, denn um 10 Uhr ging es mit dem Programm weiter und vorher mussten wir ja bekanntlich auch noch frühstücken. Das Frühstück war im Prinzip ähnlich wie am Vortag. Richtig viel aßen wir aber nicht, da wir alle noch sichtlich müde waren. Das änderte sich aber schlagartig, als wir mit der aus der Schweiz stammenden Katrin - unserer Guide für den Vormittag - das Husky-Gehege betraten. Nur wenige Meter vom Hotel entfernt, lebten dort knapp 400 Huskys, die dort für Husky-Schlittentouren ausgebildet wurden. Unsere Guide Katrin war eine der Ausbilder- und Pflegerinnen. Als wir an den Huskys vorbei zu unseren Schlitten liefen, wurden wir von links, rechts, vorne, hinten, ... also einfach von überall angebellt. So einen Lärm machten die Huskys. Aber immerhin waren wir nun endlich wach! Katrin erklärte uns kurz, wie man mit den Schlitten lenkt und worauf wir achten müssen. Wichtig war dabei im Groben und Ganzen aber nur die Handhabung der Bremse, weil die Huskys einfach loslaufen und man den Schlitten nur gering durch Gewichtsverlagerung lenken konnte.
Jeweils eine Person konnte sich in den Schlitten setzen, die andere stand hinten auf den Kufen des Schlittens und war fürs Fahren (bzw. vor Allem fürs Bremsen) verantwortlich. Mark und ich sollten zuerst ans "Steuer", weil wir aufgrund unseres Gewichtes besser bremsen konnten. Unsere Guide fuhr dann los und schon fingen auch meine Huskys an zu laufen. Ich musste dann langsam von der Bremse steigen, damit wir nicht zu schnell und ruckartig anfuhren. Bereits nach wenigen Metern musste unsere Guide dann stark bremsen, da eine Gruppe von Schneemobilfahrern vorbei kam. Ich sprang auch auf die Bremse und konnte den Schlitten dank meines Gewichtes rechtzeitig zum Stoppen bringen. Mark hingegen sprang zwar auch auf die Bremse, aber seine Hunde rannten voll in mich rein, weil er zu wenig Gewicht hatte um seine Huskys samt Schlitten rechtzeitig zu bremsen. Ich hatte erst etwas Bammel, dass mich die Huskys vor Schreck anspringen oder gar beißen könnten, aber denen machte das scheinbar nichts aus. Mark's Hunde rannten mir am Anfang unserer Fahrt noch 2-3 Mal hinten rein, bevor Mark dann wohl selber einsah, dass er etwas mehr Abstand lassen sollte. Auf unserer Tour fuhren wir durch richtig schön verschneite Märchenwälder. Ich bin normalerweise kein Freund von Natur und co., aber das beeindruckte sogar mich. Zudem ging es auch wieder über rutschige Eisflächen oder durch Tiefschnee, bei dem die Huskys sich springend fortbewegten, da sie sonst komplett im Schnee versunken wären. Nach etwa einer Stunde hatten wir die 8-9 km lange Strecke absolviert und wir machten eine Rast. Unsere Guide reichte und heißen Beerensaft und ein paar Kekse. Während der Pause erzählte sie uns auch mehr über die Huskys, und dass diese sehr zutraulich sind, da sie ja täglich mit Menschen zu tun haben. Daher trauten wir uns nun auch endlich die süßen Huskys mal zu streicheln.
Für den Rückweg konnten wir nun die Fahrer tauschen. Daniel übernahm also das Steuer, während ich es mir vorne im Sitz des Schlittens gemütlich machen konnte. Mark hingegen musste weiterhin fahren, da Sophie von der teils recht holprigen Fahrt ein wenig übel war. Ich hätte aber auch keinen Einwand gehabt ebenfalls den Rückweg zu übernehmen, da es wirklich Spass machte mit den Huskys zu fahren. Mit Daniel als Fahrer konnte ich auf dem Rückweg aber wenigstens ein paar tolle Fotos und Videos machen. Kurz vor Ende der Fahrt kamen wir an einer aus Schnee gebauten Tonne vorbei, auf der sich ein kleiner Wegweiser zum Hotel befand. Unsere Hunde rannten nur ganz knapp dran vorbei und bogen dann nach rechts ab. Unser Schlitten lenkte dementsprechend ebenfalls sofort nach rechts und schrammte die Tonne, so dass wir nur knapp vorbei kamen. Wir guckten dann sofort zurück, da wir mit einem ähnlichen Zusammenstoss bei Mark's Schlitten rechneten. Keine Sekunde später mussten wir dann anfangen zu lachen, da er sogar frontal in die Schneetonne fuhr. Damit hatte er kurz vor Ende der Husky-Safari auch noch für einen kleinen Unfall gesorgt. Unsere Guide hielt natürlich sofort an und half den Beiden aus dem Schlamassel. Danach waren es nur noch wenige Meter bis zum Hotel bzw. zur Husky-Station. Katrin befestigte die Schlitten und löste die Huskys dann von den Seilen. Somit liefen dann 16 Huskys frei um uns rum, die aber wie bereits gesagt nur spielen und gestreichelt werden wollten.
Katrin brachte die Huskys dann nach und nach in ihre Käfige und zeigte uns zum Abschluss noch ganz junge Baby-Huskys. Diese kleinen, süßen Huskys waren wirklich drollig. So zogen sie etwa ständig an den Schnürrsenkeln der Guide oder "kämpften" miteinander. Außerdem durften wir die Baby-Huskys auch mal auf den Arm nehmen. Knuddelfaktor hoch fünf!
Für den Nachmittag war Ice-Karting, also Kartfahren auf einem zugefrorenen See, geplant. Nun war wieder Arthu, so der Name des Guides, der mit uns schon die Schneemobiltour veranstaltete, für uns verantwortlich. Er brachte uns mit dem Auto zu einem anderen Hotel der gleichen Hotelkette. Auf der halbstündigen Fahrt dorthin liefen übrigens Rentiere vor uns über die Straße. Das soll dort in Lappland wohl recht häufig passieren, weil es in der Gegend mehr Tiere als Menschen gibt.
Im Jeris-Hotel gab es bei unserer Ankunft erst mal noch Mittagessen. Wir probierten einfach alles vom Buffet durch und tranken dazu wieder Eiswasser.
Anschließend gingen wir zum naheliegenden See, wo schon die Karts bereit standen. Natürlich durfte eine kleine Einweisung nicht fehlen und dann konnte es auch schon losgehen. Jeweils zwei von uns konnten gleichzeitig gegeneinander fahren, da leider nur zwei Karts zur Verfügung standen. Allerdings konnte man nur aus theoretischer Sicht wirklich von "gegeneinander" fahren sprechen, da die Strecke sehr schmal war und man eigentlich nicht überholen konnte. So fuhr beispielsweise Daniel zuerst los, aber Sophie, die deutlich schneller war, kam einfach nicht vorbei. Allerdings dauerte es bei Daniel mal wieder nicht lange, bis er abseits der Strecke im Schnee steckte und Sophie doch vorbei kam. Er wurde dann wieder auf die Strecke geschoben und die Beiden konnten noch ein paar weitere Proberunden fahren. Nach den Proberunden fuhren sie ein dreiründiges Rennen, was aber bereits durch den besseren Start entschieden wurde, da Überholen halt so gut wie unmöglich war. Anschließend waren Mark und ich dran. Ich beschleunigte schon bei den Proberunden mit voller Power, damit ich vorne fahren konnte. Der Kurs war mehr oder weniger ein einfaches Oval mit einer etwas längeren Start-/Zielgeraden und einer kleinen S-Schikane auf der gegenüberliegenden Seite. Auf der Start-/Zielgeraden konnte man ordentlich Gas geben und dann am Ende kurz anbremsen oder gar nur kurz vom Gas gehen. Mit genügend Speed fing man dann etwas an zu driften, hatte am Kurvenausgang aber nur noch wenig Speed, so dass man die folgende S-Schikane mit mittelmäßigem Speed fast ohne zu lenken nehmen konnte. Dann bog man in die letzte Kurve ein und beschleunigte am Kurvenausgang wieder mit voller Power um die Start-/Zielgerade mit Vollspeed nehmen zu können. Rundenzeiten wurden leider nicht gemessen, aber man brauchte im Schnitt ca. 25 Sekunden pro Runde, schätze ich. Mark kam insgesamt etwas schlechter als ich mit dem Kart zurecht, daher gewann ich auch unser Kopf-an-Kopf Rennen überlegen, aber das hatte auch einen Grund, wie ihr gleich erfahren werdet. Nun mussten nämlich die beiden Verlierer, also Daniel und Mark, gegeneinander fahren. Jetzt kam Daniel deutlich besser mit seinem Kart zurecht und gewann gegen Mark. Als ich dann gegen Sophie das Sieger-Duell austrug, war ich plötzlich auch vollkommen chancenlos, so wie die bisherigen Verlierer. Mein Kart fing in jeder Kurve an zu rutschen und ich musste viel mehr abbremsen als bei meiner ersten Fahrt. Scheinbar war eines der Karts also etwas schlechter (z.B. abgenutzte Reifen oder Ähnliches) als das andere, so dass halt ein Fahrer immer deutlich schneller war. In dem Fall fuhr mir Sophie also auf und davon. Da ich nun also eh verloren hatte, wollte ich mir wenigstens noch etwas Spass gönnen und mich mal absichtlich drehen. Den Dreher wollte ich auf der Start-/Zielgeraden hinlegen, was mir letztendlich aber doch etwas zu riskant war, da die Zuschauer dort am Rand standen. Immerhin drehte ich mich aber noch mal unfreiwillig um 180° in der S-Schikane, so dass ich mich zumindestens halbwegs wie Mario fühlen konnte, wenn er bei Mario Kart über eine Banane fährt^^.
Auf dem Rückweg zum Hotel hielt unser Guide mit uns bei einem Supermarkt an, damit wir uns für die letzte Nacht und den Flug mit kleinen Snacks und Getränken eindecken konnten.
Programmmäßig hatten wir ansonsten alles absolviert, was Nintendo für uns gebucht hatte. Somit hatten wir den letzten Abend zu unserer freien Verfügung. Zur Erholung vom Tag begaben wir uns daher erst mal in die hotelinterne Sauna und haarten dort etwa 30 Minuten in der Hitze aus. Danach spielten wir bis zum Abendessen eine Runde Mario Kart 7 gegeneinander - unsere Lieblingsbeschäftigung während der gesamten Reise, wenn wir nichts zu tun hatten. Beim Abendessen wurde uns dann wie am ersten Tag wieder eine Platte mit diversen einheimischen Spezalitäten gereicht. Da wir aber nur zwei Fischesser dabei hatten, blieb vom Fisch recht viel übrig, während die Wurst recht schnell weg war. Für die Hauptspeise konnten wir ebenfalls zwischen einem Fisch- und Fleischgericht wählen. Sophie nahm den Fisch, die Jungs entschieden sich für das deftige Fleischgericht. Als Dessert wurde uns leckeres Eis versprochen. Das Eis war auch lecker, aber die zugehörigen bitter-sauren Beeren konnten keinen von uns vom Hocker hauen.
Da dies ja unser letzter Abend war, gingen wir nach dem Essen in den Souvenir-Shop. Ich überlegte, ob ich mir ein Husky-Kuscheltier kaufen solle, entschied mich aber dagegen. So sorgte ich lediglich durch den Kauf einer (Panorama-)Postkarte inklusive zugehöriger Briefmarke für Umsatz (Robert, kam die Karte an?). Die Anderen griffen etwas tiefer in die Tasche und kauften Schmuck, ein Bild und Kuscheltiere.
Am späten Abend gingen wir dann wieder auf Erkundungstour rund um das Hotel. Wir fanden sogar direkt einen neuen Ausgang und damit eine Abkürzung zu unserem Rodelberg. Hier hatten wir schon an den vorigen Abenden viel Spass gehabt mit den Schlitten, die dort einfach herumlagen. An diesem Abend entdeckten wir aber einen richtig großen Schlitten, den wir vorher nie gesehen hatten. Damit wollten wir nun zu dritt gleichzeitig hinuntersausen. Auf dem Rodelberg gab es aber eine scharfe Kurve, wo wir schon im "Doppelsitzer" fast rausgeflogen wären. Jetzt mit drei Mann hatten wir aber noch mehr Speed drauf, so dass es kam, wie es kommen musste und wir in der Kurve abhoben und in den Schnee flogen. Nur gut, dass Schnee schön weich ist!
Neben dem Rodelberg befand sich auch das Eis-Iglu, in dem man gegen Aufpreis hätte übernachten können. Da die Tür offen stand, gingen wir einfach mal hinein, schauten uns um und legten uns probeweise für wenige Minuten auf die Eisbetten.
Theoretisch hätten wir sogar gleich liegen bleiben können. Da wir nach den drei erlebnisreichen Tagen aber vollkommen ausgepowert waren, bevorzugten wir dann doch lieber unsere warmen Betten im Hotelzimmer.
Sonntag, 18. Dezember 2011
Endlich konnten wir mal eine Stunde länger schlafen als sonst. Um 9:30 Uhr mussten wir nämlich unsere Ausrüstung abgeben, aber danach stand ja außer dem Transfer zum Flughafen nichts mehr an. Also standen wir erst gegen 9 Uhr auf, machten uns kurz fertig, brachten dann unsere Ausrüstungsgegenstände ins Ausrüstungslager zurück und gingen danach Frühstück essen (es gab Spiegelei mit Speck).
Anschließend packten wir unsere sieben Sachen und fanden uns gegen 11 Uhr an der Rezeption ein. Hier gaben wir unsere Zimmerschlüssel ab und bezahlten die Jacuzzi-Sauna sowie die Getränke vom ersten Abend. Draußen vor dem Eingang kam dann ein Kleinbus vorgefahren, der uns und ein paar andere Gäste abholte und zum Flughafen nach Kittilä brachte. Am Flughafen entdeckte Mark dann sogar noch eine junge englische Familie, deren Sohn mit seinem 3DS spielte. Wir sprachen ihn natürlich sofort an um seine Daten per StreetPass zu erhalten, die er uns dann auch sendete. Leider blieb das aber der einzige StreetPass Datenaustausch, da die sonstigen Fluggäste nur DS Lite, DSi und co. dabei hatten. Gegen 13:30 Uhr startete dann unsere Maschine ihren Rückflug in Richtung Helsinki, wo wir wieder einen kurzen Zwischenstopp einlegen mussten.
Daniel und Mark flogen dann von dort aus weiter nach Düsseldorf, Sophie und ich nach Hamburg. Kaum angekommen, spürten wir auch wieder das deutsche feuchtkalte Wetter und den Wind, der uns um die Ohren pfiff. Aber vielleicht haben wir ja Glück und es fängt auch hier noch an zu schneien. Schließlich hatte uns die Abenteuerreise ja gezeigt, wie viel Spass man im Schnee haben kann. Und über weiße Weihnachten würden wahrscheinlich nicht nur wir uns freuen!
In dem Sinne ein herzliches Dankeschön an Nintendo für unser vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und allen frohe Weihnachten! | |
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[11] comments latest by ferragamo outlet online - 18.01.2012 - 04:08
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Translate: |
| Rückblick: November 2011 |
| Date: |
01.12.2011 - 00:04 |
| Author: |
G37 Mahrla |
| Links: |
n/a |
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G37 ist bereit für den Schritt in die 3Dte Generation!

Am 25.11.2005, also vor ziemlich genau sechs Jahren, läutete das Spiel Mario Kart DS das Online-Zeitalter und damit das Clangaming der Nintendo-Szene ein. G37 war einer von vielen Clans, die sich aus diesem Anlass zu diesem Zeitpunkt gründeten. Diese erste Generation der onlinefähigen NDS-Spiele, allen voran natürlich das erwähnte MKDS, hielt dann immerhin bis zum Release des ersten onlinefähigen Wii-Spiels. Mario Strikers Charged Football hieß dieses und erschien am 25.05.2007. Es dauerte nur wenige Monate, bis damit das komplette NDS-Clangaming abgelöst wurde. Die zweite Generation der Wii-Spieler war also geboren. MSCF prägte die Szene aber nur in der Anfangszeit, denn mit Mario Kart Wii stand bereits der Nachfolgetitel des Spieles, dass die NDS-Szene prägte, in den Startlöchern. Zwar gab es auch SSBB und CoD, aber das Mario Kart Spiel war wieder mit weitem Abstand das Spiel, dass auch hier im Wii-Zeitalter die Szene prägte.
Nun wagt Nintendo den Schritt in die 3(D)te Generation. Beim Lesen dieser Zeilen werden die ersten Spieler schon das neue Mario Kart 7 in den Händen halten, welches wohl dafür sorgen wird, dass der 3DS das Wii-Gaming zumindestens für eine gewisse Zeit ablösen wird. Ob die 3DS-Generation die Wii-Szene aber komplett ablösen wird, wird sich noch zeigen.
G37 wagt diesen Schritt in die 3. Generation jedenfalls natürlich auch. Viele unserer bekannten Spieler werden sich MK7 zulegen. Zudem hoffen wir natürlich wieder neue Talente entdecken und fördern zu können.
Wir Leader werden jedenfalls alles dran setzen, dass wir die Erfolge der letzten 6 Jahre wiederholen oder gar übertreffen können.
Damit ist G37 also bereit für die 3Dte Generation!
Der letzte Monat, der noch komplett im Zeichen der Wii stand. Ab Dezember werden ja dann erst mal alle für mehrere Monate im MK7 Fieber sein. Vermutlich wird MKW aber noch nebenbei bestehen können, u.a. startete ja auch erst letztes Wochenende eine neue WCL-Saison. Gucken wir aber jetzt mal, was im letzten Wii-Only-Monat bei uns los war.
Member News
Name: Tyga Alter: 17 Herkunft: München
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Da aufgrund des Erscheinens von MK7 auch einige MKW Spieler ihre "Karriere" beenden wollen, hatten wir im letzten Monat den Aufnahmestopp aufgehoben. Eine wahre Flut von Bewerbungen kam dann bei uns rein (viele davon leider nur per Skype), aber wirklich überzeugen konnten uns nur zwei Spieler, von denen es einer bereits zum Member schaffte. Tyga heißt dieser neue Member, der uns in den Test-CWs vor allem durch gutes Teamplay überzeugte. Ein anderer Bewerber namens Chri hängt momentan noch in der Testphase.
Erwähnenswert ist auch, dass sich Uraltmember Flyfunner MK7 zulegen will und zur Vorbereitung schon jetzt im MKW Squad mehrere CWs mitfuhr und damit wieder den Sprung in den Squad schaffte.
Krypta, der vor 1-2 Monaten seine Inaktivität verkündete, verließ uns am 18.11.2011 um 23:49 Uhr. Einen Tag später teilte er dem Verräterclan WEC mit, dass er dort als "verlorener Sohn" zurückkehren will. Er spielt dort noch etwas MKW, wird sich MK7 aber vorerst nicht zulegen.
Squad News
Im letzten Monat spielten wir fleißig Call of Duty: Modern Warfare 3. Mittlerweile sind wir auch bereit für erste CWs, allerdings könnte sich das unter dem Umstand, dass die nächsten Wochen komplett von Mario Kart 7 dominiert werden, noch etwas verzögern. Neuer Squadleader ist G37 A3on.
Der Mario Kart 7 Squad ist auch bereits erstellt und G37 SM4e wird nun endlich mal seine Chance bekommen einen Squad von Anfang an zu leiten!
Bewerbungen für MK7 werden wir frühestens ab Anfang der nächsten Woche annehmen, damit jeder genug Zeit hat um sich mit dem Spiel zu beschäftigen (etwa um alles freizuspielen). Bei MKW wird es vorerst keinen weiteren Aufnahmestopp geben, allerdings werden wir wegen dem MK7 Release wohl trotzdem für ein paar Wochen wenige bis gar keine Bewerbungen bearbeiten können; habt dafür bitte Verständnis.
Der MKW Squad nimmt wieder an der WCL-Liga teil, die letztes Wochenende startete. Da aber immer mehr Spieler bei uns recht inaktiv geworden sind, mussten wir unsere Teilnahme auf Division 2 beschränken, statt in die Königsklasse aufzusteigen, Im ersten Match konnten wir bereits einen Sieg verbuchen, allerdings hätten uns die neuen Regeln fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diese neuen Regeln müssten seit Sonntag nun auch in allen normalen CWs als neuer Standard gelten, daher sollte sich jeder Squadmember über die Änderungen informieren.
Event News
Im letzten Monat versuchten ja einige engagierte Personen wie MKR Flap noch eine United LAN für den Winter auf die Beine zu stellen, allerdings war es ihm nicht möglich noch etwas zu erreichen. Daher fällt die Winter-ULAN nun definitiv aus. Hauptorga G37 Sunblade hat dafür aber hoch und heilig versprochen, dass er im nächsten Sommer wieder eine Sommer-ULAN machen wird. Diese wird wohl dann wieder Ende Juli bzw. Anfang August sein und damit zwischen N-Warp VIII und NCON 11 liegen.
Orga RealMiB wird nächstes Jahr nämlich die Termine seiner N-Warp und NCON tauschen, d.h. die N-Warp VIII soll etwa im April/Mai 2012 und die NCON 11 im September/Oktober 2012 sein.
Außerdem soll es eine neue Mario Kart LAN im Februar geben, auf der MKDD und MK7 gespielt wird. Das Ganze wird von Zelda geleitet und hört auf den Namen MKM (Mario Kart Meeting). Infos und Anmeldung soll es dieses Wochenende auf mk-wii.de geben.
Dieses Jahr ist eventmäßig damit also vorrüber, da die angekündigten Daten ja alle erst im nächsten Jahr liegen. Nur Lyca, Roy03, Ziax und Mahrla (ich) werden dieses Jahr noch ein weiteres Nintendo-Event in Anspruch nehmen, nämlich die Family & Friends Cup Reise nach Lappland. Daher wird's wohl auch im Dezember noch den ein oder anderen Bericht geben^^. |
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[11] comments latest by ferragamo outlet online - 18.01.2012 - 04:08
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